Nachdem nun alle feierwütigen auf dem splash! Gelände eingetroffen waren, habe ich es auch endlich geschafft, Ferropolis zu erobern. Bereits auf der Fahrt schwante mir böses. Ein grauer Wolkenteppich legte sich über die Autobahn und ich hatte die große Befürchtung, dass dieses Unwetter auch Ferropolis heimsuchte. Als ich dann ankam, konnte sich mein Gewissen aber sofort beruhigen. Sonnenschein, wo man nur hinsehen konnte. Perfekte Bedingungen, um dieses wundervolle Jubiläumssplash zu starten.
Ich nahm also das nächste Shuttle Richtung Festivalgelände und hatte die größten Erwartungen mitgenommen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich komme an, steige aus dem Bus aus und die Sonne strahlt mir ins Gesicht. Was zuerst machen? Gelände erkunden? Nöööö, gleich mal was gepflegtes anschauen. Die Wahl viel auf keinen geringeren als Taktloss, der ab um 5 an zeigte, was ihn so ausmacht. Sympathischer Typ, gute Show und im Anschluss wurden noch ein paar Shirts verteilt. Soweit so gut, nun ging es dann erstmal in den Backstage-Bereich. Dort angekommen lauschte ich der Kollegin Julia, Axel und Julian bei deren Interviews mit Automatikk, RAF Camora und Danny Brown. Allesamt mit Bravour gemeistert, man kann also gespannt sein, was da noch kommt.
Eben genannter RAF spielte dann auch 17:30 Uhr sein Set auf der Mainstage, sicherlich eine große Ehre für ihn, der er auch gerecht wurde. Ein bunter Mix aus seinen Songs und was darf da natürlich nicht fehlen? Natürlich, auch Dubstep-Elemente waren wiederzufinden, die Camora aber wirklich gut verbaut hat und die auch bei der Menge gut ankamen.
Ein kleines Highlight gab es bereits 18:30 Uhr. Da spielten nämlich die Legenden schlechthin, De La Soul, ihre faszinierende Show. Ich hatte ja vorab die Befürchtung, dass die Dudes heute nicht mehr allzuviele Leute wahrnehmen, da sie ja nun schon ein paar Jährchen im Game mitmischen. Nix da, von jung bis alt war alles vor der Bühne vertreten und es war wirklich gut gefüllt. Lag vielleicht auch daran, dass die Herren einfach über die Jahre nicht verlernt haben, wie man die Menge richtig anheizt. Das haben sie auch diesmal wieder schön unter Beweis gestellt. Songs wie “Oooh” waren da ein absolutes Muss, was die Menge auch wirklich begeistert hat. Dabei haben die 3 New Yorker haben Songs aus allen Episoden ihrer Karriere gespielt. Super Auftritt
Während im Hintergrund grad die abgefahrenen Beats von Danny Brown und seinem überkrassem Longplayer XXX laufen, möchte ich euch noch auf dem Weg geben, dass es morgen einen weiteren kurzen Bericht gibt, was dann Abends noch so lief und wie ich das fand. Ansonsten bleibt mir nur vorerst zu sagen, dass wir echt riesen Glück haben, so ein tolles Wetter mitzunehmen und wir können beten, dass es hält. Die Leute sehen zufrieden aus und es macht Spaß, immer wieder verrückte Gestalten in der Menge zu sehen. Auf diesem Wege sage ich Tschüss & bis morgen.
(WI)















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