splash! 15 – So war der Sonntag [Teil 1]

Endspurt! Nicht mehr lange und Mac Miller entert die Mainstage, aber bis hierhin gab es ja schon mehr als eine Handvoll Sehenswertes. Der Sonntag ist bekannt als ein letztes Aufbäumen und das haben die Künstler bisher eindrucksvoll bewiesen. Eine Unwetterwarnung, ein gesperrtes Festivalgelände und ein paar nasse Fans später ging es dann fulminant los mit Moop Mama und Vega. Und nachdem die Bestesten bei strahlendem Sonnenschein die Aruba Stage auseinandergenommen haben, ging auf der Vulcano einfach alles. Macklemore und Ryan Lewis haben die Menge so virtuos kontrolliert, so stark performed und so viel Liebe gezeigt wie kaum jemand bisher auf diesem splash! Und die Crowd hat sich bedankt mit Jubelchören und noch mehr Liebe zurück. Da dachte man nur träumerisch: das ist Hip Hop!

Eindrucksvoll war auch der Kraftklub Gig. Die Chemnitzer, die mit Fledermausmann Nico (K.I.Z.) auch noch einen unerwarteten Gast auf die Bühne holten, rissen alles ab, was ging und dann noch etwas mehr. Von wegen, das ist kein Rap mehr!
Jetzt höre ich im Hintergrund die amerikanische Nationalhymne auf einer E-Gitarre und weiß: Mac Miller fängt an. In diesem Sinne: wenn ihr hier seid, genießt die letzten Stunden eines unfassbar geilen Festivals, tankt letzte Sonnenstrahlen und freut euch auf Mac Miller, Nneka, Prinz Pi und Wiz Khalifa. Wenn ihr daheim seid: freut euch auf den zweiten Teil der Sonntags-Review morgen. Jetzt hau ich aber wirklich ab zur Vulcano Main Stage!

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